Künstliche Intelligenz (KI) prägt aktuelle Debatten zur technologischen Innovation, gesellschaftlicher und politischer Handlungsfähigkeit und Verwaltungsmodernisierung.
Beim „Diversity-Dienstag“ am 7. Juli 2026 traten zwei Expertinnen in den Dialog.
Dr. Kinga Schumacher vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) stellte die Ambivalenz von KI beim Thema Diversität heraus: Sie kann bestehende Stereotype und Voreingenommenheiten („Bias“) verstärken, sie kann diese aber auch gezielt abmildern. Wichtig sei es, beim Einsatz von KI-Systemen bewusst darauf zu achten, auf welcher Datenbasis sie trainiert wurden.
Jasmin Schmidt, Bundesbeamtin und KI-Expertin, unterstrich die ethische Dimension und rechtliche Verantwortung, insbesondere für die Verwaltung. Es sei sicherzustellen, dass KI-basierte Verwaltungsverfahren grundrechtskonform sind und KI-Governance in den Behörden entsprechend ausgerichtet werden muss.
Mit über 300 Teilnehmenden stießen beide Veranstaltungen auf reges Interesse der Bundesbeschäftigten.
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