Navigation und Service

Für Sie neu aufgelegt...

EMAS-Pilot-Veranstaltungen

Bundesbehörden sind angehalten, das Umweltmanagementsystem EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) einzuführen. Viele haben das bereits getan oder befinden sich mitten in der Einführungsphase. In der Praxis zeigt sich aber ein sehr unterschiedliches Bild: Manche Behörden haben EMAS schon fest verankert und fragen sich, wie es weitergehen soll. Andere stehen noch am Anfang oder haben Mitarbeitende, die das System begleiten, ohne ein tieferes Verständnis davon zu haben, was hinter den einzelnen Schritten steckt.

Genau hier setzt das Schulungsangebot an. Als AkteurIn im Bereich Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement bieten wir ein dreiteiliges, modular aufgebautes Schulungskonzept an, das unterschiedliche Wissensstände und Rollen berücksichtigt.

Modul 1: EMAS Einführung und Überblick am 16.09.2026 - 9-13 Uhr - online

Kurzbeschreibung
Dieses Modul vermittelt einen kompakten Einstieg in das Thema EMAS. Es richtet sich an Personen, die in ihrer Behörde am Rande mit EMAS zu tun haben und ein grundlegendes Verständnis des Systems gewinnen wollen, ohne sich in technische Details zu vertiefen. Kein Vorwissen erforderlich.

Zielgruppe
Führungskräfte, Mitarbeitende aus Querschnittsreferaten (z.B. Haushalt, Organisation, IT, Beschaffung), neu in die Behörde eingetretene Personen sowie alle, die EMAS in ihrem Haus besser einordnen wollen. Behörden, die EMAS noch nicht eingeführt haben und prüfen, ob es für sie in Frage kommt.

Inhalte und Lernziele

  • Was ist EMAS? Ablauf einer EMAS-Einführung (Schritte, Zeitrahmen, typischer Aufwand), Voraussetzungen und Rahmenbedingungen.
  • Wie lässt sich betriebliches Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement systematisch umsetzen?
  • Welche Anforderungen stellt EMAS an eine Behörde und warum ist die Teilnahme sinnvoll?
  • Welche Rollen und Verantwortlichkeiten gibt es im EMAS-Prozess?
  • Wie trägt EMAS zur Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesverwaltung bei?

Das nehmen Sie mit

  • Sie kennen die Grundlogik von EMAS und können einordnen, warum Ihre Behörde daran teilnimmt.
  • Sie wissen, welche Rolle Sie im EMAS-Prozess spielen, auch wenn Sie nicht direkt dafür zuständig sind.
  • Sie können Kolleginnen und Kollegen erklären, worum es bei EMAS geht.
  • Sie verstehen, welche Daten und Informationen von Ihrem Bereich benötigt werden und warum.
  • Sie können einschätzen, ob und wie EMAS für meine Behörde umsetzbar wäre.

Anmeldungen bitte über Ihre Fortbildungsstelle unter der JAP-Nummer NK 700.01/26 >>>

Modul 2: EMAS Grundlagenkurs am 02.11.2026 (10:00-18:00 Uhr ) und 03.11.2026 (8:30-16:00 Uhr), Präsenzveranstaltung in Boppard

Kurzbeschreibung
Der Grundlagenkurs vermittelt das notwendige Fachwissen für alle, die aktiv am EMAS-Prozess mitwirken. Behandelt werden Aufbau, Systematik und die wesentlichen Arbeitsschritte von EMAS, praxisnah und mit Blick auf den Alltag in Bundesbehörden. Der Kurs eignet sich sowohl für Behörden, die EMAS neu einführen, als auch für Mitarbeitende, die neu ins EMAS-Team kommen.

Hinweis: Der Kurs ersetzt keine individuelle Beratung zur EMAS-Einführung. Behörden, die EMAS erstmals einführen möchten, empfehlen wir die zusätzliche Inanspruchnahme einer fachlichen Begleitung.

Zielgruppe
Umweltmanagementbeauftragte in der Einarbeitung, neue Mitglieder des EMAS-Teams sowie Mitarbeitende, die Daten liefern oder Maßnahmen mitverantworten und ein solides Grundverständnis des Systems benötigen.

Inhalte und Lernziele

  • Aufbau und Systematik von EMAS: die EMAS-Verordnung, der Zyklus, die Validierung
  • Umweltprüfung und Umweltbetriebsprüfung: Was wird untersucht, wie wird bewertet?
  • Umweltprogramm und Umweltziele: Wie werden sie entwickelt und nachverfolgt?
  • Umwelterklärung: Anforderungen, Inhalte und Erstellung
  • Rollen und Verantwortlichkeiten im EMAS-Team
  • Mitarbeitendenbeteiligung: Wie gelingt die Einbindung im Haus?
  • Typische Herausforderungen in Bundesbehörden und wie andere damit umgehen

Das nehmen Sie mit

  • Sie verstehen, wie EMAS aufgebaut ist und welche EMAS-Akteure bestehen (z.B. Umweltgutachter:innen, EMAS-Registerstellen etc.)
  • Sie können die Anforderungen von EMAS an das betriebliche Umweltmanagement, die in den acht EMAS-Schritten dargestellt sind, einordnen.
  • Sie wissen, welche Daten Sie erheben müssen, wie diese verwendet werden und warum Qualität dabei zählt.
  • Sie können Ihre eigene Rolle im EMAS-Team klar einordnen und gezielter beitragen.
  • Sie kennen typische Stolpersteine und haben Ansätze, wie man damit umgeht.
  • Sie haben konkrete Arbeitsgrundlagen und Orientierung für die nächsten Schritte in Ihrer Behörde.

Anmeldungen bitte über Ihre Fortbildungsstelle unter der JAP-Nummer NK 710.01/26 >>>

Modul 3: EMAS Vertiefungskurs am 11.11.2026, von 09:00 – 16:00 Uhr - online

Kurzbeschreibung
Der Vertiefungskurs richtet sich an EMAS-erfahrene Fachkräfte in Bundesbehörden. Er bringt zwei Perspektiven zusammen: die fachliche Vertiefung ausgewählter EMAS-Themen auf der einen Seite und die strategische Weiterentwicklung auf der anderen. Konkret geht es um die Frage, was aus einem gut eingeführten EMAS-System noch werden kann.

Zielgruppe
Erfahrene Umweltmanagementbeauftragte und EMAS-Koordinierende, die EMAS bereits eingeführt haben und das System gezielt weiterentwickeln oder thematisch vertiefen wollen.

Inhalte und Lernziele

Block A: Fachliche Vertiefung

  • EMAS und Klimaschutz: Treibhausgasbilanzierung, Scope 3 und Klimamanagement im EMAS-Kontext
  • Nachhaltige Beschaffung als EMAS-Hebel: Was ist möglich, was wird erwartet?
  • Mitarbeitendenbeteiligung und Veränderungsprozesse: Wie gelingt dauerhafte Einbindung?
  • Qualitätssicherung, interne Audits und kontinuierliche Verbesserung in der Praxis

Block B: Strategische Weiterentwicklung

  • EMAS und die UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs): Wie lässt sich beides sinnvoll verbinden?
  • Von Umweltmanagement zu integriertem Nachhaltigkeitsmanagement: Überblick über Ansätze und Werkzeuge, u.a. We Impact, GWÖ, VSME
  • Von der Umwelterklärung zum Nachhaltigkeitsbericht: Wie lässt sich EMAS als Grundlage für eine erweiterte Berichterstattung nutzen?
  • Erfahrungsaustausch: Was hat in anderen Bundesbehörden funktioniert, was nicht?

Das nehmen Sie mit

  • Sie können Ihr EMAS-System in ausgewählten Fachthemen gezielt weiterentwickeln.
  • Sie wissen, wo Berührungspunkte zwischen EMAS und aktuellen Nachhaltigkeitsanforderungen liegen und wie Sie diese nutzen können.
  • Sie haben einen Überblick über weiterführende Ansätze und können einschätzen, was für Ihre Behörde relevant sein könnte.
  • Sie sind vernetzt mit anderen erfahrenen EMAS-Verantwortlichen aus der Bundesverwaltung.

Anmeldungen bitte über Ihre Fortbildungsstelle unter der JAP-Nummer NK 720.01/26 >>>

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Sie haben jedoch die Möglichkeit, auf unserer Seite zum Datenschutz unter dem Abschnitt Webanalyse die statistischen Cookies auszuschalten.

OK